für Radurlaub in Irland - Saison 2012!

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Radurlaub in Irland

Die Insel Irland ist geprägt von der geographischen Lage im Atlantischen Ozean. Das Wasser formte eine rauhe Küstenlinie mit zahllosen Inseln, Buchten und Steilklippen. Im Landesinneren trifft man auf überwiegend ebenes Gelände und den Shannon, den längsten Fluss der Britischen Inseln. Diese Topographie macht Radurlaub in Irland auch für Ungeübte zu einem Erlebnis. Die Bezeichnung „Grüne Insel“ kommt nicht von ungefähr: Die Pflanzen leuchten in einem satten Grün, das hier und da von weißen Punkten der vielen Schafe gemustert wird. An den Küsten gelegene Berge umgeben die zentralen Ebenen und bilden einzigartige Landschaftsformationen, die besonders im Westen einen Radurlaub durch Irland einzigartig machen. Steil und beinahe senkrecht erheben sich die Klippen aus dem Meer in die Höhe. Am bekanntesten sind sicher die Cliffs of Moher, deren Gipfel sich 200 Meter über dem Atlantik befinden. Im Nordwesten befinden sich mit über 660 Metern gar die höchsten Klippen Europas.

 

Doch hat ein Radurlaub in Irland weit mehr zu bieten als eine einzigartige Natur. Ein Grund hierfür ist die christliche Missionierung ab dem 5. Jahrhundert durch den heiligen Patrick von Irland, dessen Todestag weltweit als St. Patrick’s Day gefeiert wird. In der Folgezeit entstanden zahlreiche Klöster und Friedhöfe, deren Ruinen überall auf der Insel zu finden sind und ihr besonders bei aufziehendem Nebel aus den umliegenden Mooren ein gespenstisches Aussehen geben. Es gibt aber auch weitaus ältere Hinterlassenschaften zu entdecken: In der Grafschaft Meath befindet sich das gewaltige Hügelgrab Newgrange, das schon vor über 5000 Jahren erbaut wurde. Doch Newgrange ist nur eins der über tausend bereits entdeckten megalithischen Monumente auf der Grünen Insel. Bei einem Radurlaub durch Irland taucht man somit ein in die Frühgeschichte der Menschheit.

 

Der irische Literaturnobelpreisträger William Butler Yeats sagte einst über den Charakter der Inselbewohner: „Als Ire habe ich einen ausgeprägten Sinn fürs Tragische. Er macht mir die gelegentlichen heiteren Phasen erträglich.“ Überprüfen lässt sich das in den unzähligen Pubs, für die Irland berühmt ist, und in denen sich ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens abspielt. Der Pub ist ein Ort, an dem sich bei einem Pint Guinness oder Cider die aktuelle Weltpolitik erörtern oder über den Sinn des Lebens philosophieren lässt und der von Yeats angesprochene Sinn fürs Tragische zu finden ist. Doch wird Yeats hier gleichzeitig widerlegt, wenn aus Fiedel, Flöte und Gitarre die typische irische Folkmusik erklingt und die heiteren Phasen der Iren zum Vorschein kommen. In den Pubs kommt man leicht mit Einheimischen in Kontakt und kann so reichhaltige Eindrücke von Land und Leuten mit nach Hause nehmen.

 

Sie sehen, es gibt viel zu entdecken bei einem Radurlaub in Irland. Wir freuen uns auf Sie!

Simon Mink  &  Peter Schuck
Geschäftsführer
Radweg-Reisen GmbH